Bodenrichtwerte Aachen & Düren: So lesen und nutzen Sie die Zahlen richtig

Was ist ein Bodenrichtwert und wie hilft er bei der Grundstücksbewertung in Aachen oder Düren? Unser Ratgeber erklärt, wie Sie die Zahlen aus BORIS NRW richtig einordnen, Fallstricke vermeiden und den realistischen Grundstückspreis besser einschätzen können.

Wenn Sie in Aachen oder Düren ein Grundstück kaufen möchten, stoßen Sie schnell auf den Begriff Bodenrichtwert - beispielsweise auf offizielle Angaben wie Bodenrichtwerte Aachen oder Bodenrichtwert Düren. Doch was steckt hinter diesen Zahlen? In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen kurz und verständlich, was Bodenrichtwerte sind, wo sie herkommen und wie Sie sie bei der Grundstückssuche in Aachen, Düren und Umgebung richtig interpretieren können. Sie erfahren den Unterschied zu Angebotspreisen und zum Verkehrswert eines Grundstücks, welche Einflussfaktoren eine Rolle spielen und wie Sie mit Hilfe des Bodenrichtwerts eine grobe Grundstückswert-Berechnung durchführen können. Praxisbeispiele aus Aachen und Düren sowie typische Fehler helfen Ihnen, Bodenrichtwerte besser zu verstehen und für Ihre Kaufentscheidung realistisch zu nutzen. So sind Sie bestens vorbereitet - und wir von MP Projektmanagement stehen Ihnen gerne als regionaler Partner für den Richtwert-Check, die Grundstücksprüfung und die Hausplanung zur Seite.

Was ist der Bodenrichtwert - kurz & verständlich

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert für den Bodenpreis in einer bestimmten Lage. Vereinfacht gesagt gibt er an, was ein Quadratmeter unbebautes Grundstück in vergleichbarer Lage durchschnittlich wert ist. Grundlage dafür sind die tatsächlichen Kaufpreise, die in den letzten Jahren in der Gegend bezahlt wurden - meist betrachtet der Gutachterausschuss die Verkäufe der vergangenen 1 bis 2 Jahre. Der Bodenrichtwert wird in Euro pro Quadratmeter angegeben und bezieht sich auf ein sogenanntes Richtwertgrundstück, also ein typisches, voll erschlossenes Baugrundstück in dieser Lage. Wichtig: Dieser Wert spiegelt nicht den aktuellen Marktpreis eines individuellen Grundstücks wider, sondern einen historischen Durchschnittswert zur Orientierung.

Unterschied zum Verkehrswert und Angebotspreis: Der Bodenrichtwert eines Grundstücks kann nicht mit dem Verkehrswert (Marktwert) gleichgesetzt werden. Meist liegt er sogar darunter, da er nur in größeren Abständen (häufig alle 1-2 Jahre) ermittelt wird und bis zur nächsten Aktualisierung bereits veraltet sein kann. Der Verkehrswert hingegen spiegelt den aktuellen Preis wider, der für das konkrete Grundstück am Markt erzielbar wäre - er wird oft in einem Gutachten ermittelt und berücksichtigt alle individuellen Merkmale sowie Angebot und Nachfrage zum Stichtag. Angebotspreise in Immobilienanzeigen liegen oft noch über dem Verkehrswert, da Verkäufer einen Verhandlungsspielraum einkalkulieren. Bodenrichtwerte dienen also als grobe Orientierung und lassen eine Preistendenz erkennen, ersetzen aber keine individuelle Bewertung. Mit anderen Worten: Der Bodenrichtwert ist ein Durchschnittswert, während der tatsächliche Grundstückspreis je nach Grundstück und Marktlage darüber oder darunter liegen kann.

So finden Sie Bodenrichtwerte für Aachen & Düren

In Nordrhein-Westfalen werden die Bodenrichtwerte online über das Portal BORIS NRW veröffentlicht. BORIS NRW (das Bodenrichtwert-Informationssystem NRW) stellt die aktuellen Richtwertkarten und -tabellen für alle Regionen zur Verfügung. Für Aachen (Städteregion) und den Kreis Düren können Sie dort kostenlos die Bodenrichtwerte abrufen, indem Sie z.B. auf einer interaktiven Karte die Adresse oder Gemeinde auswählen. In der digitalen Bodenrichtwertkarte sehen Sie dann den Richtwert in €/m² für die entsprechende Zone (Richtwertzone), zusammen mit wichtigen Zusatzangaben:

  • Nutzungsart: z.B. Wohnbaufläche, Gewerbegebiet, landwirtschaftliche Fläche etc. - dies zeigt, wofür das Richtwertgrundstück typischerweise genutzt wird.
  • Bauweise/Bauliche Ausnutzbarkeit: Oft ist vermerkt, ob es sich um Land für z.B. Einzelhäuser (EFH) oder Geschosswohnungsbau handelt, ggf. mit einer Geschossflächenzahl oder dichtem Bebauungsgrad.
  • Entwicklungszustand/Erschließung: In der Regel beziehen sich Bodenrichtwerte auf baureifes, voll erschlossenes Land. Ist dies anders (z.B. nur roh erschlossenes Bauland), wird es in den Fachinformationen angegeben.
  • Stichtag: Das Datum, zu dem der Richtwert gilt (meist 1. Januar des jeweiligen Jahres). Bodenrichtwerte werden in NRW jährlich oder zweijährlich ermittelt und spätestens zum 31. März veröffentlicht.
  • Besondere Hinweise: Manchmal finden sich Anmerkungen, etwa wenn der Richtwert nur unter bestimmten Annahmen gilt (z.B. bei abweichender Grundstücksgröße, Altlastenverdacht o.ä.).

Sie müssen BORIS NRW nicht unbedingt verlinken oder anmelden - die Daten sind öffentlich. Alternativ können die Werte auch beim zuständigen Gutachterausschuss (etwa über den Grundstücksmarktbericht) eingesehen werden. Wichtig ist: BORIS NRW Aachen/Düren liefert Ihnen Durchschnittswerte, keine konkreten Kaufpreise für einzelne Grundstücke.

Richtig interpretieren: Warum der Richtwert nicht der Kaufpreis ist

Ein Bodenrichtwert ersetzt keine individuelle Grundstücksbewertung. Warum? Weil Lagequalität und Grundstücksmerkmale innerhalb einer Richtwertzone stark variieren können. Der Richtwert wird zwar für ein typisches Mustergrundstück ermittelt, doch in der Realität weichen viele Grundstücke davon ab - und damit auch ihr Marktpreis. Hier einige entscheidende Einflussfaktoren, warum der Richtwert nicht mit dem tatsächlichen Kaufpreis gleichzusetzen ist:

  • Mikrolage & Umfeld: Innerhalb einer Richtwertzone gibt es bessere und schlechtere Lagen. Ein Grundstück am ruhigen Parkrand ist mehr wert als eines an der lauten Hauptstraße - obwohl beide im gleichen Bodenrichtwert-Gebiet liegen. Qualität der Nachbarschaft, Aussicht, Sonnenausrichtung und Entfernung zu Lärmquellen können den Preis spürbar beeinflussen.
  • Grundstückszuschnitt & Größe: Form und Größe des Grundstücks spielen eine Rolle. Ein ungewöhnlich geschnittenes oder sehr schmales Grundstück lässt sich eventuell schlechter bebauen; sehr kleine Grundstücke erzielen oft höhere Quadratmeterpreise, sehr große können dagegen im Preis/m² etwas abfallen. Ein extremes Hanggrundstück etwa verursacht höhere Baukosten (Hangabsicherung) und wird deshalb am Markt ggf. günstiger bewertet als der Richtwert vermuten lässt.
  • Erschließungszustand: Der Bodenrichtwert unterstellt in der Regel ein voll erschlossenes Baugrundstück. Ist ein Grundstück nur teilerschlossen - etwa weil Kanal, Wasser oder Straße noch nicht komplett fertiggestellt sind - mindert das den Wert. Die Käufer müssen schließlich noch in die Herstellung der vollen Erschließung investieren. Solche zusätzlichen Erschließungsbeiträge sind beim Kaufpreis zu berücksichtigen, während der offizielle Richtwert diese Kosten nicht abzieht.
  • Planungsrecht (B-Plan / §34 BauGB): Was auf dem Grundstück gebaut werden darf, beeinflusst seinen Wert stark. Liegt ein strenger Bebauungsplan vor (z.B. nur 1-geschossige Bebauung erlaubt), kann der Marktwert geringer ausfallen als bei frei bebaubaren Grundstücken. Wenn kein B-Plan existiert, gilt §34 BauGB (Umgebungsbebauung): Das neue Haus muss sich in die Nachbarschaft einfügen - auch das kann die Nutzbarkeit begrenzen. Befindet sich das Grundstück sogar im Außenbereich (§35 BauGB, also außerhalb des regulären Siedlungsgebiets), ist Bauen nur eingeschränkt möglich. Solche Flächen haben in der Regel keinen Bodenrichtwert als Bauland, da sie gar nicht (oder nur privilegiert) bebaubar sind. Ihr Wert entspricht dann eher dem von Ackerland, nicht dem von Baugrund.
  • Altbestand & Aufbereitung: Ob ein Grundstück unbebaut ist oder ob noch alte Gebäude darauf stehen, spielt ebenfalls hinein. Muss erst ein Altbau abgerissen werden, verursacht das Kosten, die ein Käufer vom Preis abziehen wird. Gleiches gilt für mögliche Altlasten im Boden - etwa wenn das Grundstück kontaminiert sein könnte und erst saniert werden muss. Der Bodenrichtwert ignoriert solche individuellen Umstände. Ein baureifes, frei verfügbares Grundstück ist daher am Markt mehr wert als ein Grundstück mit Abrisskosten oder anderen Risiken.
  • Umgebungsfaktoren & Nebenkosten: Zuletzt sollten Käufer beachten, dass zum reinen Grundstückspreis noch Nebenkosten kommen (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) - diese sehen Sie im Bodenrichtwert nicht. Ebenso wenig berücksichtigt der Richtwert z.B. besondere Umgebungsfaktoren: Liegt das Grundstück an einer vielbefahrenen Straße oder neben einem Industriegebiet, wird der Preis eher unter Durchschnitt liegen. Eine besonders begehrte Lage (z.B. Sackgasse, ansprechende Nachbarschaft) kann dagegen Aufschläge bewirken. Auch zeitliche Markttrends (steigende oder fallende Grundstückspreise aufgrund von Zinsniveau, Konjunktur) schlagen sich nicht sofort im Richtwert nieder.

All diese Faktoren erklären, warum Bodenrichtwerte immer mit Vorsicht zu genießen sind. Sie liefern einen Orientierungswert - vergleichbar einem groben Durchschnitt - aber der Verkehrswert des konkreten Grundstücks kann je nach Eigenschaften deutlich abweichen.

Rechenbeispiele: Von Bodenrichtwert zur groben Kaufpreisspanne

Wie kann man nun aus einem Bodenrichtwert einen Kaufpreis abschätzen? Hier zwei vereinfachte Rechenbeispiele aus Aachen und Düren. Bitte beachten Sie: Es handelt sich nur um grobe Schätzungen zur Orientierung!

Beispiel 1 (Aachen): Angenommen, der Bodenrichtwert für ein Wohngebiet in Aachen beträgt 300 €/m² (einfache Lage). Für ein 500 m² großes Grundstück ergäbe sich daraus rechnerisch ein Bodenwert von 300 € × 500 m² = 150.000 €. Dies ist eine erste Baseline für den Grundstückspreis. In der Praxis würde man nun Zu- oder Abschläge vornehmen: Liegt das Grundstück z.B. besonders schön (etwa am Rand eines Parks) oder ist bereits umzäunt und erschlossen, könnte der tatsächliche Kaufpreis oberhalb von 150.000 € liegen. Gibt es hingegen Nachteile - etwa Lärm, schwieriger Zuschnitt oder Altbestand auf dem Grundstück - würde der Preis eher unter dem rechnerischen Wert liegen.

Beispiel 2 (Düren): Nehmen wir einen Bodenrichtwert von 250 €/m² an, etwa für eine mittlere Wohnlage im Kreis Düren. Ein Baugrundstück mit 450 m² Fläche hätte demnach einen rechnerischen Richtwert von 250 € × 450 m² = 112.500 €. Auch hier wird in der Realität kaum genau dieser Preis gezahlt werden. Befindet sich das Grundstück in einer bevorzugten Lage (z.B. Eckgrundstück in einer gefragten Wohngegend), könnten Käufer bereit sein, einen Aufschlag zu zahlen - sagen wir rund +10 %, was etwa 124.000 € ergäbe. Liegen hingegen Probleme vor (z.B. ungünstiger Schnitt, Hang oder fehlende Erschließung), ist ein Abschlag angebracht - etwa −15 %, entsprechend ca. 95.000 €. Die tatsächliche Preisspanne für dieses Beispielgrundstück könnte also grob zwischen ~95.000 € und ~124.000 € liegen.

Faustregel: Planen Sie bei einer ersten Grundstücksbewertung immer Toleranzen von ±10-20 % zum Bodenrichtwert ein. So bleiben Sie auf der sicheren Seite, bis eine genaue Wertermittlung erfolgt. Anders ausgedrückt: +10 % bis −10 % vom Richtwert sind ganz „normale“ Abweichungen, und in Sonderfällen können es auch ±20 % oder mehr sein.

Häufige Fehler & Missverständnisse

Zum Abschluss noch ein Blick auf typische Fehler im Umgang mit Bodenrichtwerten - damit Sie diese von vornherein vermeiden:

  • Bodenrichtwert = Kaufpreis gedacht: Ein häufiger Irrtum ist, anzunehmen der Richtwert sei schon der zu zahlende Preis. Tatsächlich werden nur in Ausnahmefällen Grundstücke exakt zum Richtwert verkauft. Je nach Besonderheiten und Marktlage kann der echte Kaufpreis deutlich höher oder niedriger liegen.
  • Erschließungsstatus wird ignoriert: Bodenrichtwerte beziehen sich auf voll erschlossene Grundstücke. Wird übersehen, dass ein angebotenes Grundstück teilerschlossen ist (oder z.B. eine Altlast vorliegt), kann man leicht zu viel bezahlen. Prüfen Sie immer, ob im Preis schon alle Erschließungs- und Anschlusskosten enthalten sind. Fehlen z.B. Straßenbau, Kanal oder Versorgungsleitungen, müssen diese Kosten später von Ihnen getragen werden - der tatsächliche Grundstückswert ist in dem Fall geringer als ein Vergleich mit dem Richtwert suggeriert.
  • Besondere Lagen unberücksichtigt: Nicht jedes Grundstück entspricht dem „Durchschnitt“. Liegt es z.B. im Außenbereich oder hat keine direkte Zuwegung, ist der Bodenrichtwert kaum anwendbar. Auch innerhalb einer Zone kann die Lage variieren: Eckgrundstück vs. Innenlage, Südhang mit Fernblick vs. schattiges Grundstück hinter einer Halle - solche Unterschiede schlagen sich im Marktpreis nieder, auch wenn der offizielle Richtwert das nicht getrennt ausweist. Deshalb ist es ein Fehler, blind vom Richtwert auf den Wert jedes Grundstücks zu schließen, ohne die individuellen Gegebenheiten zu prüfen.

Praxis in Aachen & Düren: Wo unterscheiden sich die Werte besonders?

In der Region Aachen/Düren zeigen sich die oben genannten Faktoren deutlich. Aachen als Großstadt und Wissenschaftsstandort verzeichnet generell höhere Bodenrichtwerte als der ländlichere Kreis Düren. Doch auch innerhalb der Städteregion Aachen gibt es starke Unterschiede: In einfachen Wohnlagen am Stadtrand liegt der Bodenrichtwert teils bei rund 300 €/m², während gute Wohnlagen der Stadt Aachen Werte um 900 €/m² erreichen. Spitzenlagen wie begehrte Innenstadtquartiere können im Extrem sogar vierstellige Richtwerte aufweisen. So wurde etwa für Top-Adressen im Zentrum Aachens ein Höchstwert von 5.800 €/m² gemeldet - allerdings handelt es sich dabei um Ausnahmefälle (z.B. attraktive Gewerbegrundstücke in 1A-Lage). Im beliebten Frankenberger Viertel bewegt sich der Richtwert um ca. 750 €/m², im Lousberg-Viertel um 900 €/m². Dagegen liegen die Randbereiche oder eingemeindeten Ortschaften (wie z.B. Walheim oder Kornelimünster) oft deutlich niedriger im dreistelligen Bereich. Hier spielt auch die Infrastruktur eine Rolle: Gute ÖPNV-Anbindung und Nähe zur Stadt erhöhen den Wert, während periphere Lagen ohne Autobahnanschluss günstiger sind. Gleichzeitig können starke Verkehrsgeräusche (Autobahn, Bahnlinie) in sonst guter Lage den Preis mindern - diese Lagefaktoren sollte man für Aachen also genau betrachten.

Im Kreis Düren sind die Bodenrichtwerte und Grundstückspreise insgesamt niedriger, zeigen aber ebenfalls Spannbreiten je nach Lage. In der Stadt Düren selbst reichte die Bandbreite für Wohnbauland zuletzt von etwa 245 €/m² in dörflichen Randlagen (z.B. Kufferath) bis 435 €/m² am südlichen Stadtrand. In kleineren Städten und Gemeinden des Kreises liegen die Richtwerte teils noch darunter: In den ländlichen Eifel-Bereichen (z.B. Region Hürtgenwald, Heimbach) findet man Werte um 130-180 €/m². Jülich als zweites Zentrum im Kreis Düren hatte dagegen einen Ausreißer nach oben mit bis zu 800 €/m² in sehr gefragter Lage - begünstigt durch Industrie und Forschungsstandort. Insgesamt sind die Grundstückspreise in Aachen damit klar höher als in Düren und Umgebung, was die unterschiedliche Nachfrage und Wirtschaftsstruktur widerspiegelt. Während Aachen als Hochschulstadt und Technologieregion sehr begehrt ist, sind im Kreis Düren vor allem die gut angebundenen Orte entlang der Hauptverkehrsachsen (Richtung Köln/Aachen) gefragt. Strukturschwächere oder abgelegene Orte (Nähe Eifel, Außenbereich) bleiben hingegen vergleichsweise günstig. Für Kaufinteressenten heißt das: Innerhalb von Aachen sowie zwischen Aachen und Düren lohnt ein genauer Blick - je nach Lage können ähnliche Grundstücke sehr unterschiedliche Preise aufweisen.

So unterstützt MP Projektmanagement bei der Bewertung

Die MP Projektmanagement GmbH (Town & Country Haus Partner) hilft Ihnen dabei, Bodenrichtwerte korrekt einzuordnen und die Grundstücksprüfung professionell durchzuführen. Als regionaler Experte für Aachen, Düren und Umgebung bieten wir Ihnen folgende Leistungen an:

  • Richtwert-Check & Grundstücksbegehung: Wir analysieren den offiziellen Bodenrichtwert und überprüfen vor Ort, wie Ihr Wunschgrundstück im Vergleich zum Richtwertgrundstück dasteht. Bei einer gemeinsamen Begehung achten wir auf die Mikrolage, den Zuschnitt, eventuelle Hanglage und das Umfeld. So erkennen wir Chancen und Risiken frühzeitig.
  • Prüfung von Bebaubarkeit & Erschließung: Unsere Experten klären, was auf dem Grundstück gebaut werden darf und welche Auflagen gelten. Wir studieren den Bebauungsplan oder - falls keiner vorliegt - beurteilen die Bebaubarkeit nach §34 BauGB (Umgebungsbebauung). Außerdem prüfen wir den Erschließungsstatus: Ist das Grundstück voll erschlossen oder kommen noch Kosten für Anschlüsse, Zuwegung etc. auf Sie zu? Falls nötig, ziehen wir Fachleute hinzu, um den Baugrund zu bewerten oder Altlasten zu prüfen.
  • Kostenschätzung Haus + Nebenkosten: Aus den gewonnenen Erkenntnissen erstellen wir Ihnen eine verlässliche Kosteneinschätzung für Ihr Bauvorhaben. Dabei kalkulieren wir nicht nur den Grundstückskaufpreis (ggf. angepasst an Lage und Zustand), sondern auch die gesamten Hausbau Kosten - von Erdarbeiten über Anschlussgebühren bis zu den Baunebenkosten. Sie erhalten einen kompletten Überblick, was Ihr Projekt (Grundstück plus Hausbau als schlüsselfertiges Massivhaus) finanziell bedeutet.

Jetzt Richtwert-Check & Grundstücksberatung anfragen: Am Ende unserer Beratung wissen Sie genau, ob der aufgerufene Kaufpreis des Grundstücks angemessen ist, wo eventuell Nachverhandlungen sinnvoll sind und welche Gesamtkosten auf Sie zukommen. So können Sie selbstbewusst entscheiden. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Grundstücksberatung - wir von MP Projektmanagement begleiten Sie von der ersten Idee bis zum Einzug in Ihr Traumhaus!

Bodenrichtwerte clever nutzen - aber richtig einordnen

Bodenrichtwerte Aachen & Düren bieten Bauinteressierten einen wertvollen Anhaltspunkt, um Grundstückspreise in der Region realistisch einschätzen zu können. Wenn Sie diese Zahlen clever nutzen, lassen sich daraus grobe Budgetrahmen für den Grundstückskauf ableiten - etwa um überteuerte Angebote zu erkennen. Allerdings müssen Bodenrichtwerte immer richtig eingeordnet werden: Als Durchschnittswerte bilden sie nicht alle Grundstücksbesonderheiten und aktuellen Markttrends ab. Man sollte sie also weder überbewerten noch ignorieren. Das Fazit: Kennen Sie die Bodenrichtwerte und nutzen Sie sie als Orientierung, aber prüfen Sie den letztlich geforderten Kaufpreis stets im konkreten Kontext. So vermeiden Sie Fehlkäufe. Mit Unterstützung von Experten (Gutachtern oder unserem Service) können Sie die Richtwert-Zahlen korrekt interpretieren und eine fundierte Kaufentscheidung für Ihr Grundstück in Aachen, Düren und Umgebung treffen.

Sie haben ein Grundstück ins Auge gefasst und sind unsicher beim Preis? Kontaktieren Sie uns jetzt für einen unverbindlichen Richtwert-Check und eine professionelle Grundstücksberatung - wir helfen Ihnen, Ihren Traum vom eigenen Haus auf solidem Grund zu verwirklichen!

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten

Wo finde ich Bodenrichtwerte für Aachen & Düren?
In Nordrhein-Westfalen können Sie Bodenrichtwerte - auch für Aachen und Düren - über das Online-Portal BORIS NRW abrufen. Dieses offizielle Portal der Gutachterausschüsse stellt sämtliche Richtwertkarten und -daten kostenfrei zur Verfügung. Alternativ erhalten Sie die Werte auch beim örtlichen Gutachterausschuss, zum Beispiel in Form des jährlichen Grundstücksmarktberichts oder auf Anfrage bei der Stadt/Kreisverwaltung.

Wie unterscheidet sich der Bodenrichtwert vom Kaufpreis?
Der Bodenrichtwert ist ein aus vergangenen Verkäufen ermittelter Durchschnittswert für den Boden. Er liegt meist unter dem aktuellen Marktpreis (Verkehrswert) eines Grundstücks. Der Verkehrswert spiegelt den Preis wider, der zum Wertermittlungs-Stichtag am Markt für das konkrete Grundstück erzielbar wäre - beeinflusst von Angebot und Nachfrage sowie den individuellen Eigenschaften des Grundstücks. Einfach gesagt: Der Bodenrichtwert gibt eine grobe Preistendenz an, während der Kaufpreis das Ergebnis echter Verhandlungen für ein individuelles Grundstück ist. Letzterer kann daher je nach Lage und Besonderheiten deutlich vom Richtwert abweichen.

Wie genau sind Bodenrichtwerte als Preisindikator?
Bodenrichtwerte sind nur relativ grobe Indikatoren. Sie liefern eine erste Orientierung, aber die tatsächlichen Preise können erheblich variieren. In der Praxis weichen Kaufpreise oft um ±10-20 % vom Richtwert ab - in Einzelfällen noch mehr. Das liegt daran, dass jedes Grundstück einzigartige Merkmale hat (Lage, Zuschnitt, Beschaffenheit etc.), die den Wert beeinflussen. Zudem veralten Richtwerte, bis sie neu beschlossen werden. Nutzen Sie Bodenrichtwerte also, um ein Gefühl für das Preisniveau zu bekommen, aber verlassen Sie sich nicht blind darauf. Für eine genaue Bewertung sollte stets das konkrete Grundstück durch Experten analysiert werden.

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